07.03.2019: Mahnwache für den schwerverletzten Radfahrer in Lütten Klein


Radfahrer von LKW-Führer in Folge eines Zusammenstoßes schwer verletzt.

➡️Mahnwache für schwerverletzten Radfahrer in Lütten Klein:
17:00 Uhr, Trelleborger Straße, Ecke Trondheimer Straße ⬅️

Am Mittwochmittag rammte ein aus der Trondheimer Straße auf die Trelleborger Straße abbiegender Fahrer eines LKW den auf dem Radfahrstreifen entlang der Trelleborger Straße fahrenden Radfahrer, sodass dieser in Folge des Aufpralles und dem daraus folgenden Sturz lebensgefährlich verletzt wurde.

Wir rufen daher auf, für die schnelle Genesung des Radfahrers eine Mahnwache am Donnerstag um 17 Uhr abzuhalten. Wir fordern gleichzeitig ungeschützte Verkehrsteilnehmende vor den Folgen des motorisierten Verkehrs besser zu schützen.

Gerade Radfahrende und Gehende sind in deutschen Städten und so auch in Rostock übermäßig häufig Leitragende des motorisierten Verkehrs. 2017 waren knapp 50 % der Schwerverletzten im Rostocker Verkehr Radfahrende und 2018 betrauern wir den Tot zweier Fußgängerinnen.

Wir fordern eine konsequente Umsetzung der #VisionZero in Rostock. (Rad)Infrastruktur muss endlich so gestaltet werden, dass Zusammenstöße von vornherein vermieden werden. Hier hätte eine sichere Kreuzungsgestaltung, welche die Geschwindigkeit vor dem Abbiegen deutlich reduziert und so die Aufmerksamkeit des LKW-Fahrenden auf den Radstreifen fokussiert möglicherweise den Zusammenstoß verhindert.

Photo: Changing Cities e.V.

2 Responses


  • Helmut Laun // // Reply

    Finde ich allerdings gefühllos/schamlos auf dem Rücken des Verletzten Politik zu machen

    • christoph // // Reply

      In Deutschland werden der Tod und schwere Verletzungen von Radfahrenden und Gehenden, häufig lediglich zur Kenntnis genommen. Wir müssen daher klar aufzeigen dass über 600 getötet und unzählige schwer Verletze Fußgehende und Radfahrendein Folge von zusammenstößen mit MIV nicht hinnehmbar ist. Darauf möchten wir mit der Mahnwache heute hinweisen.

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