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Offener Brief an Verkehrsminister: Radentscheide und Initiativen fordern umgehend Corona-sichere Rad- und Gehwege

Sehr geehrter Herr Minister Pegel,

die Coronakrise und die Kontaktbeschränkungen verändern die persönliche Mobilität aller Menschen in Deutschland deutlich. Während der private Autoverkehr stark zurückgegangen ist, sind – auch der Empfehlung des Bundesgesundheitsministers folgend – immer mehr Menschen auf dem Rad und zu Fuß unterwegs. Für diese spürbaren Veränderungen der Verkehrsmittelwahl ist die Raumaufteilung auf der Straße jedoch nicht ausgelegt. Damit der empfohlene Sicherheitsabstand auf der Straße eingehalten werden kann, braucht es daher dringend eine schnelle Veränderung der Aufteilung des Straßenraums. 


Bürgerinnen und Bürger, die jetzt aufs Rad umsteigen, brauchen leicht zu findende und sichere Wege. Auch Fußgängerinnen und Fußgänger brauchen dringend mehr Platz auf den Gehwegen, um den Sicherheitsabstand einhalten zu können. Nur so können notwendige Wege sicher zurückgelegt werden. Auch wenn die Verantwortung für die Umsetzung auf kommunaler Ebene liegt, geht es nicht ohne den Bund und die Länder – es geht nicht ohne Sie und Ihren Beitrag! Sie als Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung können den Kommunen mit entsprechenden Leitfäden und gesetzlichen Rahmenbedingungen helfen.

Wir bitten Sie daher: Setzen Sie sich dafür ein, dass Kommunalverwaltungen schnell und einfach ein rad- und fußverkehrsfreundliches Straßennetz innerhalb und zwischen den Kommunen einrichten können. Schaffen Sie die regulatorischen Rahmenbedingungen, damit Straßen schnell und unproblematisch umgestaltet werden können. Geben Sie aus der Landespolitik das Signal, dass Verkehrspolitik ein wichtiger Beitrag für die Gesundheit der Menschen ist! 

Die Kommunen kennen geeignete Straßen und Wege, um ein Netz pandemiegerechter Straßen einzurichten. Mit der Unterstützung der Landespolitik können diese trotz geringer personeller Kapazitäten baldmöglichst Realität werden. Dafür braucht es Rechtssicherheit für die zu ergreifenden Maßnahmen. Nur so kann schnell agiert werden. 

Wir bitten Sie daher, die Kommunalverwaltungen durch die zügige Bereitstellung von Leitfäden bei der provisorischen Umgestaltung von Straßen zu unterstützen, um sicheren Fuß- und Radverkehr zu ermöglichen. Wo die rechtlichen Rahmenbedingungen dies noch behindern, bitten wir Sie, entsprechende Verordnungen zu erlassen oder pragmatische Lösungen zu finden. 

Die wichtigsten Maßnahmen, die Kommunen schnell ermöglicht werden sollten, sind:

  • Gehwege temporär verbreitern: Wo Fußwege zu schmal sind, sollten sie durch Abmarkierungen auf den Fahrbahnen erweitert werden. Auch das Verlegen von Hochbordradwegen und Parkplätzen von den Fußwegen auf die Fahrbahnen hilft schnell und einfach, um Fußwege zu verbreitern.
  • Verlegung von Radverkehr auf die Fahrbahn: Wo Radverkehr derzeit über Gehwege geführt wird, kann er auf die Fahrbahn verlegt werden, damit Platz auf Fußwegen geschaffen wird. Dazu eignen sich sowohl temporäre Radstreifen als auch die Einrichtung von temporären Fahrradstraßen. 
  • Temporäre Radfahrstreifen auf der Fahrbahn: Breite und gut erkennbare temporäre Radstreifen (Pop Up Bike Lanes) helfen auch Neu-Radfahrenden, sichere Wege durch die Stadt zu finden. 
  • Straßen für den Rad- und Fußverkehr öffnen: Die Umwandlung ausgewählter Straßen in Zonen ohne Autoverkehr bzw. mit stark reduziertem motorisierten Verkehr schafft zusätzlichen Platz und Verkehrssicherheit.
  • Temporäre verkehrsberuhigte Straßen: Maßnahmen wie der Einsatz modaler Filter oder Verengungen der Fahrbahn können kurzfristig Wirkung zeigen. So können sich Radverkehr und zu Fuß gehende Menschen bestmöglich auf der Straße verteilen und Bewegung vor der Tür in ausreichendem Abstand zu anderen Menschen wird möglich. Provisorische Verkehrsberuhigung hilft auch bei der Entlastung von Parks und zur Ermöglichung von Bewegung ohne Ansteckungsgefahr. 
  • Bettelampeln“ umprogrammieren: Durch eine Vorrangschaltung für den Rad- und Fußverkehr wird das Berühren des Ampelknopfes sowie das Bilden von Gruppen, die auf Grün warten, vermieden. 
  • Grünphasen für nicht-motorisierten Verkehr verlängern: Da aktuell deutlich mehr Menschen auf Fahrrädern und zu Fuß unterwegs sind, braucht es für sichere Kreuzungssituationen mehr Zeit in den Grünphasen. Kurze Grünphasen sind kontraproduktiv, da viele Menschen sich eng zusammendrängen müssen, um die Straße rechtzeitig überqueren zu können. 
  • Temporäre Geschwindigkeitsreduktion: Korridore mit Tempo 30 reduzieren die Unfallgefahr und bewirken dadurch auch eine Entlastung des Gesundheitssystems. 
  • Märkten unter freiem Himmel mehr Platz geben: Wochenmärkte sollten auf angrenzende Flächen wie Straßen oder Parkplätze erweitert werden, um genügend Raum für Warteschlangen mit Abstand zu schaffen. 

Mit freundlichen Grüßen 

Christoph Neimög
Radentscheid Rostock
Horst Krumpen
ADFC LV MV e.V.
Claudia Lorenz
VCD Nordost e.V.
Madleen Kröner
Radentscheid Schwerin
Jacqueline Maslack
Rostock for Future
Gabriele Köpke
Fuss e.V. M-V
Samuel Morsbach
Greenpeace Rostock


Extinction Rebellion Rostock



8366 Unterschriften für ein fahrradfreundliches Rostock!

Am Mittwochnachmittag direkt vor der entscheidenden Bürgerschaftssitzung am 06. November war es so weit: Wir enthüllten, wie viele Rostockerinnen und Rostocker die Forderung nach einer fahrradfreundlichen Stadt unterstützen. 8366 Bürger*innen haben für das Bürgerbegehren unterschrieben. Von April bis Oktober informierten wir bei diversen Festen, Veranstaltungen und Demos über den Radentscheid und sammelten Unterschriften. Zudem gab es überall in der Stadt Sammelstellen, an denen Interessierte ihre Unterschrift abgeben konnten. So bekam wir Unterstützung vom lokalen Einzelhandel, von Unternehmen, Schulen, Kindertagesstätten, Vereinen, Umweltverbänden, Cafés, Restaurants, Banken, Arztpraxen und engagierten Privatpersonen.

Diese enorme Zustimmung zeigt: Die Menschen sehnen sich nach sicheren Radwegen. Wir freuen uns, dass die Bürgerschaft dem Wunsch der vielen tausend Rostockerinnen und Rostockern nachkommt und unsere Ziele übernimmt. Wenn sich die Bedingungen für Radfahrende nun deutlich verbessern, ist ein Bürgerentscheid damit nicht mehr nötig. So kann die Stadt schneller mit der Umsetzung unserer Ziele beginnen und schon im nächsten Jahr damit anfangen, dringend benötigte Radinfrastruktur zu bauen.

Die Bürgerschaft beauftragt den Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen damit, die zehn Ziele des Radentscheid Rostock möglichst weitgehend umzusetzen. Der Oberbürgermeister hatte die Förderung des Radverkehrs bereits kurz nach der Wahl zur Priorität seiner Amtszeit erklärt.

Vielen Dank an alle Unterstützer*innen, Sammler*innen, und jede*n Einzelne*n, die oder der für den Radentscheid unterschrieben hat.

06.11. Verkündung der Unterschriftenzahl vor Bürgerschaftssitzung

Am 06.11. ist es soweit:
In der Bürgerschaft wird der Antrag behandelt, bei dem der Oberbürgermeister beauftragt werden soll, einen Maßnahmenkatalog zur Förderung des Radverkehrs zu erstellen, der unsere Ziele weitestgehend berücksichtigt.

Wir wollen dies zum Anlass nehmen, um zu veröffentlichen, wie viele Unterschriften wir bisher gesammelt haben, um der Bürgerschaft zu verdeutlichen, wie viele Rostockerinnen und Rostocker sich bessere Radinfrastruktur wünschen.

Kommt alle um 15:30 Uhr zum Neuen Markt und bringt eure Fahrräder mit!

Ergebnisse des Workshops zur Langen Straße

Am Sonntag, den 08.09.2019 haben wir uns einen Tag Zeit genommen, um eine fahrradfreundliche Variante der Langen Straße zu entwickeln. Herausgekommen sind am Ende 2 Möglichkeiten, die mit unseren Forderungen und den darin enthaltenen Konzepten vertretbar und realistisch in der Umsetzbarkeit sind.

Problem-Ziel-Aufgabe

1. Problem:
Das Problem ist die Gefährdung der Radfahrer*innen durch ausparkende und überholende Autos, die zu wenig Abstand halten. Die Verkehrsführung ist unklar für alle. Demzufolge weichen Radfahrer*innen auf Gehwege aus, nutzen die Sperrflächen oder fahren mittig auf der Fahrbahn; dies führt zu Konflikten mit Fußgänger*innen und Pkw-Fahrer*innen.

2. Unser Ziel:
… ist eine intuitiv nutzbare Infrastruktur, die für alle Verkehrsteilnehmenden zu jeder Jahreszeit sicher ist und eine hohe Aufenthaltsqualität bietet.

3. Aufgabe:
Darum haben wir uns der Aufgabe gestellt, tragfähige und realisierbare Lösungsvorschläge zu entwickeln, die Kriterien für alle Nutzer*innen beinhaltet.

Das sind die 2 Varianten, die nach einer Kreativphase und anschließenden kritischen Nachfragen und Weiterentwicklungen entstanden sind.

Konzept 1: Variante Radweg:

Beschreibung:
Es gibt sowohl auf der Nord- als auch auf der Südseite 3 Spuren auf der Fahrbahn.
Ein Radweg, ein Fahrstreifen und ein Parkstreifen.
Der Radweg wird verbreitert und zur Sicherung für Falschparker*innen durch Poller oder einen Bordstein zum Fahrstreifen hin abgesichert. Ein Parkstreifen zur Straßenbahnseite wird eingerichtet und kompensieren einen Großteil der wegfallenden Senkrechtparkbuchten, die bisher bestehen. Diese Buchten können z.B. durch Radabstellanlagen oder Aufenthaltsmöglichkeiten weitergenutzt werden.

Vorteile:

  • Trennung der Verkehrsarten durch Poller / Bordstein und Wegfall der Gefahr für Radfahrende von querenden Parker*innen
  • geringe Eingrifftiefe und damit Kosten
  • Platz für andere Nutzungen wird frei

Konzept 2: Variante Fahrradstraße:

Beschreibung:
Die südseitige Fahrbahn der Langen Straße wird für den Kfz-Verkehr gesperrt und zu einer Fahrradstraße, die beidseitig befahrbar ist. Dadurch reichen Zebrastreifen statt Ampeln an den Fußquerungen. Der Kfz-Verkehr findet ausschließlich auf der nordseitigen Fahrbahn beidseitig statt. Ein Teil der wegfallenden Parkplätze kann eventuell durch den Wegfall der Quader zur Tramseite kompensiert werden.
Außerdem wird ein weiterer Durchbruch der Tramlinie auf Höhe Jacobi-Kirche nötig, damit das Parkhaus auf dieser Seite noch erreichbar ist.

Vorteile:

  • Trennung der Verkehrsarten durch Fahrradstraße, die durch Kfz nicht befahrbar ist
  • Radfahrende atmen weniger Abgase ein und ein Überholen ist sicher möglich
  • Platz für andere Nutzungen wird frei

Beim Klima-Aktions-Tag haben wir beide Varianten den Besucher*innen vorgestellt und sie gebeten, für ihren Favoriten abzustimmen. Dabei fand das zweite Konzept (Fahrradstraße) große Zustimmung und wurde von 300 gegenüber 111 (Radweg) favorisiert.
Das ist unserer Meinung nach ein klares Zeichen der Bevölkerung, dass eine Separierung der Verkehrsarten dringend nötig ist, um so die Lange Straße in Zukunft wieder sicher befahren zu können.

Außerdem:

Was uns während des Workshops nochmal deutlich aufgefallen ist und in den bisherigen Diskussionen weniger Beachtung fand: Der Zugang mit Fahrrad vom Patriotischen Weg kommend ist legal (ohne abzusteigen) nicht möglich. Bei allen Umsetzbarkeiten muss der Zugang mitbeachtet und umgesetzt werden, damit die Lange Straße gut erreichbar wird.

08.09.19 Workshop: Lange Straße fahrradfreundlich!

Kann die Lange Straße auch fahrradfreundlich funktionieren?
Diese Frage stellen wir uns schon eine ganze Zeit.

Nach Abschaffung des Radfahrstreifens und gemeinsamer Führung im Mischverkehr herrscht immer noch Chaos in der Langen Straße. Entweder man ist mutig, fährt auf der Fahrbahn und lässt sich regelmäßig anhupen und auf die nicht mehr vorhandene Radfahrspur verweisen oder fährt regelwidrig auf den Sperrflächen und trägt im Zweifel Mitschuld, wenn es zu einer Kollision mit einem ausparkenden Kfz kommt.

Fahrradstraße, Kfz-Verkehr nur bis zu Parkhäusern oder einfach ein Viadukt über der Straße? Es gibt viele Möglichkeiten.

Wir nehmen uns am 08. Zeit und tragen die verschiedenen Faktoren und Bedarfe zusammen, die in der Langen Straße zutage kommen.

Wenn ihr Ideen habt und euch beteiligen wollt, seid ihr herzlich eingeladen, am Workshop teilzunehmen.
Der Workshop ist kostenlos und es wird eine Mittagsverpflegung geben. Bedingung ist, dass ihr die ganze Zeit von 10:00 bis 18:00 anwesend sein könnt. Konkretes Ziel ist es, eine fahrradfreundliche Version der Langen Straße zu entwickeln.

Verbindliche Anmeldungen mit Namen und Telefonnummer schickt ihr bitte an info@radentscheid-rostock.de
Die Anzahl der Teilnehmenden ist begrenzt.

15.9.19 Kidical Mass Rostock #2

Kidical Mass – Kinder strampeln für ein fahrradfreundliches und sicheres Rostock!

Klappe, die Zweite! Nach dem tollen Erfolg der ersten Rostocker Kidical Mass im Juni wollen wir zum zweiten Mal gemeinsam durch die Straßen der Hansestadt fahren und allen Kindern die Gelegenheit bieten, für ihr Recht auf ein sicheres Radwegenetz zu demonstrieren. Mit der Idee der ‚Critical Mass‘ wird einmal im Monat in vielen Städten der Welt für bessere Radfahrbedingungen protestiert. Am Sonntag, den 15. September, wollen wir vom Doberaner Platz aus auf eine gemütliche und kinderfreundliche Route durch die Südstadt aufbrechen, bei der es wieder heißt: ‚Kinder auf’s Rad!‘
Liebe Kinder, bringt auch gleich eure Geschwister, Eltern und Großeltern mit. Egal, ob im Lastenrad, auf dem Kindersitz, Fahrradanhänger oder schon alleine unterwegs: kommt vorbei – denn wir wollen zeigen, wer im Stadtverkehr dringend besseren Schutz durch sichere und moderne Radwege braucht. Wenn sich alle auf den Fahrradwegen Rostocks wohlfühlen und zügig vorankommen, heißt das auch: weniger Autostaus, Dreck und Lärm, und mehr Platz und eine gesündere Umwelt für uns alle.Lasst uns gemeinsam unsere Stadt aktiv gestalten! Wir vom Radentscheid Rostock (www.radentscheid-rostock.de) freuen uns auf euch! Bei Fragen: info@radentscheid-rostock.de

Finanziell unterstützt wird die Veranstaltung von der Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung. Vielen Dank dafür!

Critical Mass Rostock

Bock auf Kino? Wir veranstalten zusammen mit der Critical Mass Rostock am 30.08. ein Fahrradkino🚴‍♂️📽 im Circus Fantasia 🎪 Deshalb geht es diesen Monat etwas früher los mit der CM. Start ist 18:00 Uhr am Doberaner Platz. Das Kino startet dann gegen 20:00 Uhr. der Eintritt ist kostenlos, dank der Unterstützung der Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung. Wir finden: So ein Parkplatz im Stadthafen kann auch anders genutzt werden 😎

Kidical Mass – Kinder strampeln für ein fahrradfreundliches und sicheres Rostock

Mit der Idee der ‚Critical Mass‘ wird einmal im Monat in vielen Städten der Welt für bessere Radfahrbedingungen gekämpft. Am Sonntag wollen wir nach dem OpenFairBrunch auf eine gemütliche, kinderfreundliche Route durch die Innenstadt aufbrechen, bei der es heißt ‚Kinder auf’s Rad!‘.

Und so ist die Kidical Mass (fast) wie eine Critical Mass für Kinder. „Fast“, weil die Strecke mit sieben Kilometern viel kürzer ist – und weil sie als Demonstration angemeldet ist. Das bedeutet Absicherung durch die Polizei und ermöglicht erst, dass auch Kinder unter acht Jahren teilnehmen können. Die dürften sonst nicht auf der Fahrbahn fahren, womit ihnen der Genuss entginge, mal mitten auf der Straße zu pedalieren. Sieben Kilometer sind für die jüngsten Teilnehmer*innen nicht wenig. Daher gibt es Kidical Mass – Kinder strampeln für ein fahrradfreundliches und sicheres Rostockein sehr niedriges Tempo um die 10 km/h

Bringt auch gleich eure Geschwister, Eltern und Großeltern mit. Egal, ob im Lastenrad, auf dem Kindersitz, Fahrrad-Anhänger oder schon alleine unterwegs: kommt vorbei – denn wir wollen zeigen, wer im Stadtverkehr dringend besseren Schutz durch sichere und großartige Radwege braucht. Dafür werden wir unterwegs Unterschriften für den Radentscheid sammeln (www.radentscheid-rostock.de).

Wenn sich alle auf den Fahrradwegen Rostocks wohlfühlen und zügig voran kommen, heißt das auch: weniger Auto-Staus, Dreck und Lärm, mehr Platz und eine gesündere Umwelt für uns alle. Bei Fragen: info@radentscheid-rostock.de

Die Kidical Mass findet im Rahmen der Nachhaltigkeitswoche vom AStA Universität Rostock statt.

Wir rollen den roten Teppich aus! Sammelstart des Radentscheid

Wir rollen den roten Teppich für Radfahrende aus!
Am Mittwoch um 16:30 Uhr starten wir auf dem Doberaner Platz die Unterschriftensammlung für den Radentscheid Rostock. Dazu rollen wir symbolisch den roten Teppich aus und präsentieren euch unsere 10 Ziele, die wir von der Stadt Rostock fordern. Kommt vorbei – am besten mit Fahrrad – zeigt, dass wir viele sind und nutzt vor Ort die Gelegenheit, um die ersten Unterschriften zu leisten und gleich ein paar Listen mitzunehmen.

17.03.19: Ghost Bike für verstorbenen Radfahrer

? Heute früh haben wir das erste – und hoffentlich letzte – Ghost Bike in Rostock aufgestellt. ?

Damit gedenken wir dem am 8. März verstorbenen Radfahrer, der an der Kreuzung Trelleborger/Trondheimer Straße von einem LKW-Fahrer erfasst wurde.

Wir wünschen den Angehörigen viel Kraft und fordern die Stadt auf, Rostocks Straßen so zu gestalten, dass es in Zukunft zu keinen schweren oder gar tödlichen Zusammenstößen mehr kommen darf.

Dafür sind Konzepte wie Protected Bike Lanes und Protected Intersections notwendig; Farbe ist keine Infrastruktur❗️